Gürtel

Geographie

Der Gürtel ist ein riesiges Gebirge, das Aerin Dhul in den Norden und Süden teilt. Außerdem bilden Äusläufer des Gürtels die Nordgrenze von Dalarien.

Im Golf von Dalarien gibt es unterseeische Ausläufer des Gürtels. Daher ist vor allem der nördliche Teil des Golfs bei Schiffsfahrern verrufen.
Auch darf wohl der gebirge Norden von Raal geologisch mit zum Gürtel gezählt werden.

Besonders markant durschneidet der Mittelstrom den Gürtel, wobei er von vielen Bächen und Flüssen aus dem Gebirge gespeißt wird.
Im Südosten grenzt das Fürstentum Verad an, nördlich liegen der Silberhain und die Dorrwälder.

Erforschung
Abseits der Handelsrouten in der Nähe des Mittelstroms ist der Gürtel nicht gut erforscht. Viele Täler und vor allem auch Gipfel wurden noch nie von jemanden betreten, der wieder zurückkehrte, um davon zu berichten.
Es gibt einige Zwergenclans, die jedoch meist zurückgezogen leben. Auch munkelt man, dass es in abgelegenen Schluchten Zugänge zum Underdark gibt.

Entstehungs-Mythos
Laut einer alten Zwergenlegende ist der Gürtel die versteinerte Baumkrone des Weltenbaums, dessen Stamm aus dem Moríl-See wuchs. Es gab ständigen Zwist zwischen den Wipfelbewohnern und jenen, die am Boden lebten. Schließlich eskalierte der Streit. Moradin, Schutzpatron der Zwerge am Boden griff ein und zerschmetterte den Stamm des Baumes, wodurch dieser nach Norden kippte. Die Baumkrone fing im Stürzen Feuer, so erzählt man sich, und verbrannte die Seelen der Wipfelbewohner und begrub sie schließlich unter sich, als sie auf der Erde aufschlug. Nachdem die Feuer nach einem Jahr erloschen, verwandelte sich das Grün in Stein.
Die Zwergenlegenden sehen also den Gürtel als Wipfel und den El Morí-Sockel als Baumstumpf an, der Stamm ging auf mysteriöse Wiese verloren.

Gürtel

Aerin Dhul Kumboya